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Studienseminar für das Lehramt für Sonderpädagogik in Schwaben, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Studienseminar für das Lehramt für Sonderpädagogik in Schwaben

Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

 

Seit 29 Jahren ist das schwäbische Studienseminar für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung an der Dominikus - Ringeisen - Schule Ursberg untergebracht. In diesem Schuljahr wird es von 13 Referendarinnen besucht; überhaupt zum allerersten Mal handelt es sich dabei ausschließlich um Damen! Lehrkräfte für Sonderpädagogik werden zurzeit – ebenso wie solche an Grund- und Mittelschulen - dringend gebraucht – damit sind die Anstellungschancen nach der Referendarzeit nach wie vor sehr gut.

 

Die Einsatzschulen unserer Studienreferendarinnen im Schuljahr 2017/ 2018 sind: Dillingen (3), Königsbrunn (2), Aichach (1), Senden (1), Kaufbeuren (2), Memmingen (1), Kempten (1), Lindenberg (1) und Ursberg (heuer leider auch nur mit einer Referendarin vertreten ). Also sind wir ziemlich gleichmäßig über ganz Schwaben verteilt. - Stellvertretender Seminarleiter ist seit dem Wechsel von Katja Seitz an die Regierung von Schwaben Herr Michael Lessmann.

 

Die Ausbildungsinhalte in der Seminararbeit sind – wie ja auch die Tätigkeitsbereiche in unserem Beruf! - vielfältig und in einer Ausbildungsordnung (ZALS) geregelt. Diese nennt zehn Kompetenzbereiche, die entwickelt werden sollen, z.B. Erziehen, Unterrichten, Beraten, Kooperieren, aber auch Schulrecht und politische Bildung. Schwerpunktmäßig geht es natürlich dabei um fachrichtungsspezifische Fragen des Unterrichtens und Erziehens von Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung (Unterrichtsplanung und -Gestaltung in den verschiedenen Lernbereichen, Sozialformen des Unterrichts, Medieneinsatz, Diagnostik und Schülerbeobachtung, Teamarbeit, Zusammenarbeit mit Eltern sowie den Mitarbeiter/ innen von Tagesstätte und Wohnheim, Lehr- und Förderplanerstellung...). Dazu kommen interessante „Besondere Programmpunkte“ wie Werte-, Medien- oder Sexualerziehung, Gewalt- und Suchtprävention, Erlebnispädagogik usw.

 

Ein Schwerpunkt unserer Seminararbeit liegt naturgemäß auf der Beobachtung und Nachbesprechung von Unterricht, mit dem schönen Nebeneffekt, dass man viel herumkommt, verschiedene Schulen zu Gesicht bekommt und sich Neuerungen und Besonderheiten wie Tandem- oder Partnerklassen etc. vor Ort ansehen kann!

 

In Ursberg sind wir aber weiterhin bemüht, den zweiten Abschnitt der Lehrerausbildung schwerpunktmäßig als praxisnahe Vorbereitung auf den Beruf zu sehen. So beginnen wir unsere Seminartage regelmäßig selbst mit einem Morgenkreis, in dem Lieder oder Spiele für die Praxis ausgetauscht und eingeübt werden - und es kommt oft vor, dass man uns im Werk- oder Gymnastikraum antrifft, wo wir Gestaltungstechniken ausprobieren, Tänze einstudieren oder uns von der Physiotherapeutin Lagerungstechniken zeigen lassen. Daneben planen wir im Oktober auch schon den ersten Seminarausflug – zum Kennenlernen in der Gruppe und zur Teambildung.

 

Auch im Sommer 2017 wurde - wie schon in den letzten fünf Jahren - allen Prüflingen des Seminars eine Beamtenstelle im staatlichen Schuldienst angeboten – das ist natürlich sehr erfreulich und erleichtert auch die Seminararbeit sehr.

 

Kai Brustkern, Seminarleiter und Michael Lessmann, Stellvertretender Seminarleiter